Coronavirus und der stationäre Handel

Es ist wieder mal so weit und die Aktivitäten im Handel werden runtergefahren. Groß- und Einzelhandel können unter Auflagen zur Hygiene und mit strengen Zutrittsrechten öffnen. In den Geschäften darf sich nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmetern Ladenfläche aufhalten.

Doch wie soll man da seinen täglichen Umsatz erwirtschaften?

Kunden bleiben aus und die Anzahl der Kunden welche den Laden betreten können wird euf ein Maximales reduziert. Das reine Ladengeschäft lohnt sich in Lockdown-Phasen nicht mehr wirklich. Der Onlineverkauf rückt gerade in diesen schwierigen Zeiten immer mehr in den Vordergrund und bietet vielen Geschäften ein zusätzliches Standbein wenn der Corona Virus wieder einmal seine Runde macht. In Zukunft wird sich das auch nicht mehr ändern oder vermeiden lassen. Daher ist es eine gut überlegen seinen stationären Handel, das Ladengeschäft auch Online auszurichten. Waren können ohne Probleme mit der Post, DHL und andere Partner versendet werden. Fehlt nur noch der Onlineshop.

Onlineshop als digitales Schaufenster und Corona sichere Lösung

Es gibt viele Möglichkeiten einen Onlineshop schnell und günstig aufzusetzen. Wer sich mit WordPress schon ganz gut auskennt der kann sich mit woocommerce.com in wenigen Minuten eine sichere und sogar kostenlose Shoplösung erstellen.

Man benötigt dazu:

  1. Provider/Hoster, einen Webspace und natürlich eine Domain
  2. WordPress welches unter der Domain isntalliert wird
  3. Woocommerce als Plugin
  4. Bilder freistellen Service
  5. Zeit für den Kontent

Die technischen Details sind relativ einfach und schnell zu erlernen. Wer sich mit WordPress auskennt kann in 30 Minuten einen Onlineshop aufsetzen. Sollte man nicht diese Erfahrung haben gibt es Provider die Onlineshops automatisiert einrichten und man diese nur noch selber mit Inhalten füllen muss.

Der Inhalt eines Onlineshops sind neben den Produkten die auch im Ladengeschäft angeboten werden, Artikelbeschreibungen und natürlich gute Freigestellte Produktbilder von großer Bedeutung. Beim Erstellen von Inhalten für den Online Shop wird in der Regel eine menge Zeit beansprucht und der Onlineshop wächst mit den Jahren immer weiter.

Onlineshop und SEO

Der Onlineshop ist online doch was fehlt sind die Kunden. Ähnlich wie beim Ladengeschäft müssen potentielle Kunden auch einen Onlineshop finden. Das geschieht in der Regel durch Google und Co.

Mittlerweile ist das Ranking in Google ein komplexer Prozess und eine Suchmaschinenoptimierung ein natürlich Optimierung von Inhalten die viele Jahre dauern kann. Google selektiert nach vielen Kriterien und die Qualität der Inhalte, sowie Beliebtheit und Backlinks wirken sich positiv auf das Ranking aus.

Wichtig ist die Qualität der Inhalte. Gute Texte und tolle Produktbilder wirken professionell und auch Google kann diese Faktoren messen. Oft werden Produktbilder unterschätz, aber schon alleine durch die Bildersuche kann qualitativer Traffic über Google erzeugt werden. Gute Bilder finden bei vielen Kunden gefallen und können mit einem Klick einen potentiellen Neukunden auf den Onlineshop weiterleiten.

Wir wollen an der Stelle nicht tiefer in den Bereich SEO eintauchen, dafür gibt es spezielle Agenturen. Wir als Dienstleister für die Produktbildbearbeitung können allerdings Produktbilder auch SEO-technisch optimieren.

FAZIT: Es ist nie zu spät um einen Onlineshop zu erstellen. Gerade in Zeiten von Corona sind Unternehmen gefordert sich umzustellen. Ein neuer Verkaufsweg von Produkten oder Dienstleistungen ist das Internet und der Onlineshop kann somit einen Ausfall im stationäre Handel durch einen Lockdown abfedern und sogar ein neues Umsatzplus erzeugen. Der Weg bis zum perfekten Ranking in Suchmaschinen ist ein langer Weg und kann Jahre dauern. Daher sollte man nicht all zu lange zögern und am besten noch heute mit dem eigenen Onlineshop beginnen.

Der Amazon Pop Up Store – jetzt gehts los

Onlinehändler aufgepasst! Amazon geht mit seinen Pop UP Stores jetzt auch stationär. Wir haben ja bereits schon über die Vorteile des stationären Handels geschrieben und Onlinehändler mit Ladengeschäft könnten so gegen Amazon und CO noch etwas punkten. Doch damit ist jetzt SCHLUSS.

Onlinehändler bitte nicht den Kopf in den Boden stecken

2019 kommt in großen Schritten und vielleicht ist der Umschwung von Amazon auch ein positiver Trend um mal wieder seinen Online Shop auf Aktualität zu prüfen.

Wichtige Punkte:

  • Gute Produktbilder und sauberer Freisteller
  • Einfaches Bestellinterface
  • Schnelle Ladezeit der Shopseite
  • Auswertung der Listung bei Google
  • Ladengeschäft mit Onlinegeschäft verknüpfen

Gerade der letzte Punkt, dass Ladengeschäft mit dem Onlinegeschäft zu verbinden sollte in 2019 die Hauptaufgabe der Händler werden.

Ladengeschäft mit dem Onlinegeschäft verbinden

Was Amazon macht können natürlich auch kleinere Onlinehändler realisieren. Vorrausgesetzt der Onlinehändler betreibt auch ein Ladengeschäft. Gerade im Modebereich wollen Kunden immer mehr die Produkte testen. Die Option online zu bestellen und wenn es nicht passt, einfach zurück zu senden, ist vielen Kunden zu lästig.

Eine Kombination aus Ladengeschäft und Onlinehandel ist eine sehr willkommene Lösung. Die Kunden können im Laden die Produkte probieren und gleichzeitig den Barcode der Produkte scannen. Ein App-Lösung für Onlineshops kann dann den Artikel speichern oder direkt den Kunden auf die Shopseite weiterleiten wo die Bestellung automatisiert ausgelöst wird.

Warum sollte der Kunde nicht direkt im Laden die Ware kaufen?

Man stelle sich vor das nach dem Einkauf der Kunde noch ins Kino gehen möchte und danach direkt auf eine Party zu Freunden. Welcher Kunde will da gerne mit Einkaufstaschen den Abend verbringen?

Onlinehändler sollten daher 2019 unbedingt Ihren Service im Ladengeschäft auch mit dem Online Shop verknüpfen. Egal ob es Terminals zur Bestellung sind oder auch ein neue Shop App entwickelt wird. Wer mit Amazon mitziehen will sollte die Entwicklung nicht verpassen. Interessant sollte das für große Modeketten wie H&M oder auch C&A sein.

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