E-Commerce braucht gute Produktbilder

Der deutsche E-commerce ist 2018 immer noch im Wachstum. Mittlerweile hat sich in den letzten Jahre viel verändert. Onlineshops mit einem Warenkorbsystem sind zu fast 100 Prozent im deutschen Onlinhandel anzutreffen. Die Qualität der Onlineshops, das Interface und auch die Geschwindigkeit mit welcher Onlinegeschäfte getätigt werden können ist einzigartig.

Doch es gibt allerdings immer noch den Punkt der Produktdarstellung, die Produktbilder welche einen großen Nachbesserungsbedarf haben. Bei mehr als 50 Prozent der Onlinehändler ist die Produktbildqualität eher mittelmäßig und das schlägt sich auch auf das Onlinegeschäft negativ nieder.

In einem Onlineshop dreht sich im Prinzip alles um das Produkt. Der Kunde hat nur die Möglichkeit das Produkt auf Bilder zu sehen. Im stationären Handel kann er das Produkt aber auch anfassen und unter realen Bedingungen betrachten.

Man kann sich schnell vorstellen wenn ein potentieller Kunde das Produkt im Onlineshop betrachten möchte doch die Produktbilder zu klein oder zu unscharf sind. In einen Kaufrausch wird der Kunde unter diesen Umständen wahrscheinlich nicht fallen.

Potentielle Kunden werden den Onlineshop mit schlechten Produktbilder als eher unseriös abstempeln. Neben dem Bilder freistellen was oft auch zum Hintergrund entfernen genutzt wird gibt es noch ander Punkte die bei einer Optimierung von Produktbildern beachtet werden sollten.

Auflösung/Bildgröße

Wichtig für eine korrekte Darstellung von Produktbildern ist die Bildgöße. Die Bilder sollten nicht zu klein sein aber auch nicht zu groß, da sich sonst die Ladegeschwindigkeit negativ auf die Onlineshopseiten auswirken würden.

Man braucht keine Spiegelreflex um gut Bilder zu fotografieren. Mittlerweile reicht schon ein gutes Smartphone aus. Die Auflösung sollte bei 1500-2000 px liegen. Das ist die Auflösung welche auch von Amazon und CO gefordert wird, denn viele Onlinehändler haben auch Amazon als Handelsplattform entdeckt und können Ihre Produkbilder ohne Probleme auch bei Amazon benutzen.

Eine hohe Auflösung hat auch den Vorteil das Onlinehändler auf Ihrer Webseite eine ZOOM-Funktion benutzen können. Kunden wollen oft auch die Details von Produkten sich ganz genau ansehen. Das ist auch ein wichtiger Punkt der bei der Optimierung von Produktbildern beachtet werden sollte.

Ausrichtung der Produkte

Ein weitere wichtiger Punkt der sehr oft unterschätzt wird ist die Ausrichtung von Produktbildern. Produkte mit zu wenig Freiraum zum Randbereich oder zum Kontent eines Onlineshops wirken nicht ansprechend.

  

Produktschatten

Ein Produktschatten kann dem Produkt mehr Raum und Tiefe geben. Vorrausgesetzt das Produktbild ist auch für einen Produktschatten geeignet. Man unterscheidet zwischen natürlichen Produktschatten und einem Drop Schatten.

Freisteller mit Schatten

Der Drop- Schatten hat den Vorteil das man diesen Schatten auch auf anderen Hintergründen verwenden kann. Ein natürlicher Produktschatten kann meist nur auf ähnlichen Hintergründen wie beim Originalbild verwendet werden.
Der natürlich Produktschatten wird schon beim Shooting angelegt. Durch das Setzen von verschiedenen Lichtquellen können unterschiedliche natürliche Schatten erzeugt werden. Der Drop Schatten wird meist durch Bildbearbeitung erzeugt.

Hintergrund von Produktbildern

Ein weitere wichtiger und oft unterschätzter Punkt ist der Hintergrund von Produktbildern. Der Hintergrund sollte immer so neutral wie möglich sein. Amazon geht so weit und nimmt nur noch Produkte mit „reinweißen“ Hintergrund auf. Wer als Onlinehändler erfolgreich seine Produktbilder verwenden möchte sollte den Hintergrund durch Bilder freistellen entfernen lassen. Unser Team bietet diesen Service in verschiedenen Preisklassen und je nach Anzahl der Bilder und Konturkomplexität an.

Wer als Onlinehändler diese drei Hauppunkte bei seinen Produktbildern beachtet, der ist auf jeden Fall auf der richtigen Seite. Es gibt natürlich auch einige weitere Möglichkeiten wie das Freistellen von 360 Grad Produktbildern welche dem potentiellen Kunden eine absolut neue Möglichkeit der Produktbetrachtung ermöglichen.

Unser Team steht Onlinehändler, Agenturen und Fotografen auch gerne für eine weitere Beratung zur Verfügung.

 

 

Produktbilder selber machen und was es alles zu beachten gibt

Onlinehändler mit einem grossen Sortiment haben zum Teil bis zu 12/13 mal im Jahr ein Produktupdate. Neue Produkte kommen in den Onlineshop und nicht jedes Produkt wird vom Hersteller mit tollen Produktbilder geliefert.

Was nun?

Wer Produktbilder vom Hersteller verwendet sollte immer 2 Dinge im Hinterkopf behalten. Die Bilder können die Rechte dritter beim Online stellen verletzen und Onlinehändler müssen davon ausgehen das die Bilder auch von anderen Händlern genutzt werden und somit die Gefahr des Doppelten Kontent besteht und die Bilder nicht von Google gelistet werden.

Onlinehändler welche Produktbilder selber fotografieren und unseren Bilder freistellen Service nutzen haben gute Chancen, das die Produktbilder auch wirklich einzigartig sind.

Was gibt es bei der Erstellung von Produktbildern zu beachten?

Ganz wichtig ist die Wahl des Hintergrund. Oft denken Onlinehändler uns Bildbearbeitern ein Freude zu machen indem Sie uns Bilder mit einem grünen oder blauen Hintergrund schicken. Es ist richtig das der Bildbearbeiter diese Bilder durch eine Farbazswahl relativ schnell freistellen kann, doch die Qualität der Freistellung ist im Vergleich zu einen handgemachten Freistellung schlecht und hinzu kommt auch noch der Farbstich im Konturbereich des Objektes.

Farbneutraler Hintergrund

Wir empfehlen daher immer einen farbneutralen Hintergrund und einen Hintergrund mit Kontrast zum Motiv. Gerade bei der Freistellung von Haaren ist es wichtig, dass auch der Hintergrund sich gut von der Haarstruktur abhebt. Für einen saubere Freistellung ist der Hintergrund durchaus sehr wichtig und entscheidet am Ende auch wie teuer eine Freistellung ist.

Positionierung und Fixierung der Objekte beim Fotoshooting

Viele Onlinehändler stellen sich die Frage wie wohl die Objekte am Besten für das Bild postioniert werden sollten. Oft werden die Objekte durch Drahtkonstruktionen über dem Boden aufgehangen um einen Schatten der Objekte zu vermeiden. Doch diese Variante ist aufwendiger für die Bildbearbeitung, denn der Draht an dem die Produkte befestigt sind muss retuschiert werden und das ist sehr zeitaufwendig.

Eine weitaus bessere Lösung ist die Verwendung von Glasblöcken worauf die Produkte positioniert werden können. Wer keinen Glasblock besitzt kann auch ein Bierglas oder ähnliches verwenden. Der Vorteil diese Glasmethode ist das die Produkte weit ab vom Boden liegen und keine Schatten das Produkt verdunkelt. Wer mit einem indirekten Blitz fotografiert hat auch nicht das Problem mit einer Schattenbildung, da der Objektträger lichtdurchlässig ist.

Ausleuchtung der Produkte

Es gibt 2 Möglichkeiten ein Produkt zu fotografieren. Man kann einen Blitzanlage benutzen und Produkt indirekt ausleuchten oder es wird normalers Kunstlich oder Tageslicht benutzt. Wir empfehlen in der Regel gerne Tageslicht, dann die Ausleuchtung wird gerade wenn Onlinehändler keine Fotoprofis sind am Besten. Wichtig ist das auch wirklich nur eine Lichtquelle benutzt wir und nicht verschiedene. Wer zum Beispiel Tageslich und Kunstlicht verwendet, der riskiert am Ende ein Mischlicht was einen nicht zu korrigierenden Farbstich aufweist.

Dateiformat und Auflösung der Bilder

Bevor Onlinehändler Ihre 1000 Produkte selber fotografieren, sollte genau überlegt werden welches Bildformat, Dateiformat benötigt wird. Sollten die Produktbilder später in Bezug auf Farbe und Helligkeit angepasst erden, dann sollte unbedingt das RAW – Format als Speicherformat gewählt werden. Mit diesem Format kann der Bildbearbeiter die Anpassung von Farbe, Kontrast und Helligkeit viel schneller und besser vornehmen. Das JPG Format ist ein komprimiertes Bildformat und kann natürlich auch als Speicherformat genutzt werden. Die Auflösung der Bilder sollte allerdings nicht unter 1500 px liegen.
Produktbilder für Amazon und Ebay verlangen mind. 1000 px und mehr .

Fazit:

Wer seine Produktbilder lieber selber fotografieren möchte sollte einige wenige Regeln beachten damit eine Weiterverarbeitung der Bilder auch später möglich ist. Es lohnt sich auf jeden Fall eigenen Bilder von Produkten zu erstellen, dann nur so kann sich als Onlinehändler auch von der Konkurrenz behaupten.

 

 

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